Games Press und Social Media

Autor*in
Institut Spielraum & Denise Gühnemann

In dieser Methode dienen Nachrichten als Vorlage und Arbeitsmaterial. Jugendliche erstellen jedoch selbst eigene Artikel über digitale Spiele. Dabei geht es darum, sich kritisch mit Inhalten, Stil und Ausdruck aktueller digitale Spiele-News auseinander zu setzen.

Ziele und inhaltliche Aspekte:
– Erarbeiten markanter Merkmale von Online-Angeboten im News-Bereich digitaler Spiele, Unterscheidung und Einordnung derselben
– kritische Auseinandersetzung und Reflexion der Nachrichten-Portale um Medienkunde und Medienkritik zu fördern
– eigenständige Recherche und Produktion für mehr Medienkompetenz und Mediengestaltung

Beschreibung:
Die Jugendlichen werden zu Games-Journalist*innen und/oder Social Media Redakteur*innen. Nach einer kurzen Einführung (“Stellt euch vor, ihr seid Reporter*innen für XY”), werden Merkmale gemeinsam erarbeitet und festgehalten (Tafel, Pinnwand, FlipChart etc.). Grundlegende Informationen zu Merkmalen von Nachrichten gibt es beispielsweise beim Bayerischen Rundfunk. Zielgruppenspezifische Hinweise finden sich für Schulzeitungen sowie etwas Wissenschaftlicheres für Studierende.
Unter Umständen kann es auch spannend sein, den Pressekodex zusätzlich zu erarbeiten.

Anschließend erstellen die Jugendlichen eigene Artikel/Beiträge, die Stil und Ausdruck vorhandener Angebote wiedergeben. So können Angebote kritischer hinterfragt und besser in ihrer Qualität beurteilt werden.

Mögliche einsteigende Leitfragen für’s Plenum:
Wie präsentieren die Anbieter ihre News?
Wer ist die Zielgruppe/soll erreicht werden?
Was soll erreicht werden?
Wie hoch ist der Informationsgehalt? Was wissen wir tatsächlich? Was ergibt sich daraus für uns bzw. die Leser*innen?

Material / mögliche Nachrichten-Seiten für digitale Spiele:
o http://kotaku.com/ (engl.)
o http://www.polygon.com/ (engl.)
o http://www.gamespilot.de/
o http://www.gamestar.de/
o http://www.giga.de/games/
o http://de.ign.com/
o https://www.reddit.com/r/gaming/
o http://www.zockernachrichten.de/

Weitere Hilfestellungen, Möglichkeiten und Varianten befinden sich im Materialteil.


 

Diese Methode ist im Rahmen des vom BMFSFJ, der bpb und des MFKJKS NRW geförderten Projekts „Ethik und Games“ an der TH Köln entstanden.


Dauer
60-120 Minuten

Sozialform
Gruppenarbeit, maximal in Dreiergruppen

Methoden-Ziele
Wissensvermittlung

Zielgruppe
Jugendliche, Studierende

Praxisfelder
Schule, Offener Ganztag, OKJA, Studium, Aus- und Weiterbildung

Benötigte Materialien
Moderationskoffer, Pinnwand, Stifte und Papier

Technische Hilfsmittel
Computer, Tablet, Beamer, Internetzugang, Geräte für die TN mit entsprechender Software, wie z.B. Textverarbeitung, Präsentations- und/oder Layout-Programm. Gerne können eigene Geräte mitgebracht werden.

Gefördert von:
Bundeszentrale für politische Bildung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

In Trägerschaft von:
Technische Hochschule Köln

Creative Commons

Der/die Autor*in hat diese Methode unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlich. Das bedeutet, dass Sie die Methode mit wenigen Einschränkungen nutzen und ggf. weiterveröffenlichen dürfen.

Die Lizenzbedingungen, unter denen diese Methode und zugehörige Materialien genutzt werden dürfen, stehen online zur Einsicht bereit.

Hier geht es zu den Lizenz-Informationen.

Institut Spielraum

angelegt an der:

TH Köln
Forschungsschwerpunkt Medienwelten
Institut für Medienforschung und Medienpädagogik
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

Projekt: „Ethik und Games“ (2016-2018), gefördert von BMFSFJ, bpb und dem MKFFI NRW.

Ansprechpartner*in: Maike Groen

Kontakt: spielraum@th-koeln.de

Webseite: http://th-koeln.de/spielraum