Interdisziplinäre Hochschulbildung für die Gestalter*innen digitaler Spiele

Autor*in
Dr. André Czauderna
Ursprünglich veröffentlicht am
06.06.2016

Beispiele aus Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und den USA

Der vorliegende Beitrag stellt ausgewählte Game Design-Studiengänge verschiedener Hochschulen aus vier Ländern (Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und den USA) vor und arbeitet die gemeinsamen Strukturmerkmale ihrer curricularen Ansätze heraus. Damit rekonstruiert der Beitrag das Modell einer Higher Game Design Education, einer interdisziplinären Hochschulbildung für Game Designer, das sowohl die kreative und technologische Gestaltung digitaler Spiele, als auch ihre ästhetische, historische und kulturelle Analyse in den Mittelpunkt der Lehre stellt. Dieses Modell basiert auf den folgenden Kategorien: Generalismus und Spezialismus, Vielfalt der Inhalte, Primat der Gestaltung (vor der Technologie), Diversität der Studierendenschaft, Vielfalt der Spielformen und Genres, Lernen in kollaborativen Projekten, sowie einem breiten Bildungsanspruch. Im Verlauf des Beitrages wird herausgestellt, dass das Modell nicht nur auf eine kurzfristige Employability, sondern eine nachhaltige Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt der kommenden Jahrzehnte (in- und außerhalb der Games-Branche) sowie die Freisetzung der intellektuellen und kreativen Potentiale der Studierenden zielt.

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André Czauderna is an education researcher holding a PhD from Johannes Gutenberg University Mainz. His research interests include learning in online affinity spaces, the development of creativity, game design education, and didactics in higher education. André works at the Cologne Game Lab of the TH Köln, where he is responsible for the management and development of the study programs.