Virtuelle Tretmühlen

Autor*in
Mona Brandt
Ursprünglich veröffentlicht am
12.06.2017

Eine Untersuchung der Spielermotivation zum Grinding in virtuellen Welten

(Ein Beitrag von Mona Brandt)

Unter Grinding verstehen viele Computerspieler sich ständig wiederholende Spielabläufe in virtuellen Welten, welche bestimmte Belohnungen bereithalten. Besonders in Massively Multiplayer Online Role-Playing Games wie World of Warcraft töten Spieler*innen mit ihren Charakteren teils stundenlang die immer gleichen Monster, um Erfahrungspunkte, spielinterne Währung oder sinnvolle Gegenstände zu erhalten. Doch was genau motiviert Spieler zu einer solchen Handlung?
Fördert Grinding das Unterhaltungserleben von Spielen oder steht es diesem vielmehr im Weg? In der vorliegenden Bachelorarbeit wurden verschiedene Motivationsfaktoren zum Grinding identifiziert und Zusammenhänge zur generellen Spielmotivation hergestellt. Gleichzeitig wird ein umfangreicher wissenschaftlicher Überblick über das Phänomen aus Nutzersicht präsentiert, der im Forschungsfeld der Game Studies bis dato nicht geliefert wurde.

Die Bachelorarbeit kann in voller Länge als PDF gelesen werden.


Mona Brandt (Jahrgang 1990) studierte von 2012 bis 2016 an der Filmuniversität Potsdam Babelsberg „Digitale Medienkultur“. Dort widmete sie sich besonders den wissenschaftlichen Aspekten von Computerspielen und schrieb ihre Abschlussarbeit im Bereich der Game Studies. Von Februar bis Juni 2017 unterstützt sie als Praktikantin die Stiftung Digitale Spielekultur bei den laufenden Projekten.