Kultur

Internationale Computerspielesammlung

© Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)
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Stiftung Digitale Spielekultur gGmbH
Eine der weltweit umfangreichsten und bedeutendsten Sammlungen digitaler Spiele existiert jetzt in Deutschland.

Computer- und Videospiele haben unsere Gesellschaft generationsübergreifend geprägt und sind anerkanntes Kulturgut. Dieses digitale Kulturerbe gilt es für die Nachwelt zu bewahren und der Forschung zugänglich zu machen. Aus diesem Grund legen im Rahmen der Internationalen Computerspielesammlung (ICS) folgende Initiativpartner – das Computerspielemuseum, die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), das DIGAREC – Zentrum für Computerspielforschung der Universität Potsdam und die Stiftung Digitale Spielekultur – ihre Archive zur weltweit umfangreichsten Sammlung digitaler Spiele zusammen. Als weiterer Initiativpartner unterstützt der game – Verband der deutschen Games-Branche das Vorhaben.

Die erste Phase der Internationalen Computerspielesammlung (ICS) hatte zum Ziel, eine gemeinsame Datensammlung von mehreren zehntausend Spieletiteln zu schaffen und eine Machbarkeitsstudie für den Standort durchzuführen. Diese Phase wurde vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert und im April 2019 erfolgreich mit der Veröffentlichung der Online-Datenbank mit rund 40.000 Datensätzen abgeschlossen. Seit dieser Zeit wird die Datenbank kontinuierlich optimiert.

In den Folgejahren liefen die Planungen und Vorbereitungen für die zweite Phase der ICS an: Die Zusammenlegung aller physisch vorhandenen Spiele an einem Standort, der zukünftig als eigenständige Institution Vertreter*innen aus Wissenschaft, Medien und Fachöffentlichkeit den Zugang zu allen Sammlungsobjekten ermöglichen soll. In einem Zwischenschritt wurde, gefördert vom BMDV, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und der Berliner Senatskanzlei, zunächst in den Jahren 2021/22 die Online-Datenbank um neue Funktionen ergänzt und der Datenbestand erweitert.

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und die Berliner Senatskanzlei wurden ab dem Jahr 2023 schließlich die notwendigen Schritte für die Gründung der ICS als eigenständige Gesellschaft in die Wege geleitet. Die Gründung erfolgte im Oktober 2023 als gemeinnützige GmbH mit dem Förderverein für Jugend und Sozialarbeit, dem Computerspielemuseum, dem game-Verband, der USK und der Stiftung Digitale Spielekultur als Gesellschafter. Mit dem Abschluss dieser Teilphase hat die Stiftung als Projektverantwortliche die Sammlung im Jahr 2024 in den eigenständigen Betrieb überführt.

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