Die Verleihung des Deutschen Computerspielpreis 2014

Strahlende Sieger*innen und Perspektiven für die Zukunft - die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2014 am 15. Mai zeigte vor allem eines: großes Potenzial.

Am Donnerstag Abend war es soweit: Nachdem das Team der Stiftung über mehrere manchmal anstrengende, manchmal turbulente, aber immer ereignisreiche Monate hinweg den Deutschen Computerspielpreis 2014 betreut hatte, wurden gestern im Münchner Postpalast vor 500 geladenen Gästen die Preise verliehen. Das Beste Deutsche Spiel und damit Gewinner des Abends wurde "The Inner World" von Studio Fizbin. Allgemein präsentierten die Gewinner des Jahrgangs - neben "The Inner World" wurden "Beatbuddy: Tale of the Guardians" von Threaks und "Clarc" von Golden Tricycle - vor allem eine starke Independent- und Newcomer-Szene.

Der Abend stand aber auch unter einem politischen Stern: Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt, der neue "Hausherr" des Computerspielpreises, und Monika Griefahn, die Beiratsvorsitzende der Stiftung, äußerten sich in ihren Eröffnungsreden zum Ministeriums-Wechsel und den Hoffnungen, die damit verbunden sind. "Der Deutsche Computerspielpreis als Auszeichnung von Politik und Wirtschaft muss reformiert und in seiner Wirkung und Wertigkeit gesteigert werden", forderte Monika Griefahn und erinnerte damit an den gleichlautenden Beschluss im Koalitionsvertrag vom Dezember 2013.

Für die Stiftung ging eine einzigartige DCP-Saison zu Ende. Mit Spannung erwarten wir nun 2015 und freuen uns auf neue Herausforderungen, neue Chancen und - vor allem - neue, großartige Spiele!

Artikel erschienen am: Mittwoch, 14. Mai 2014